Ich liebe Knoblauch! Aber das lästige schälen der einzelnen Zehen ist oftmals der Grund dafür, dass am Ende doch kein Knoblauch in meinen Gerichten landet.

Dabei ist er nicht nur lecker sondern auch noch so gesund und hilft unserem Immunsystem.

Deshalb habe ich heute den perfekten Tipp für alle, denen es genauso geht wie mir und auf den Knoblauch in der Küche nicht verzichten wollen.

Und zwar eine selbstgemachte Knoblauchpaste!!
Sie besteht aus nur 3!! Zutaten, die die meisten von euch bestimmt schon zu Hause haben.

Neben den 3 Zutaten braucht ihr nur noch ein bisschen Zeit (wirklich nicht sehr viel) sowie ein Schraubglas und schon kann es losgehen.

 

Wer will, kann die Knoblauchpaste noch mit getrockneten Kräutern seiner Wahl verfeinern, um ihr das gewisse Extra zu verleihen.

Gerade jetzt wo der Frühling vor der Türe steht und die ersten Wildkräuter wieder zum Vorschein kommen verwende ich für die Knoblauchpaste gerne meine getrockneten Wildkräuter vom Vorjahr.

Außerdem werden die restlichen getrockneten Kräuter super verarbeitet und ich kann mir wieder frischen Vorrat zulegen.

Wer sich in der Welt der Wildkräuter nicht so gut auskennt kann natürlich auch getrocknete Küchenkräuter wie Rosmarin, Oregano, Thymian und Co. verwenden oder getrocknete (Wild-)Kräuter (in Bio-Qualität) kaufen.

Ich verwende immer die Kräuter auf die ich gerade Lust habe, oder was mein Vorratsschrank noch so her gibt. So gab es dieses Mal eine Knoblauchpaste mit getrockneten Brennnesseln, Schafgarbe und etwas Rosmarin. Ihr könnt eurer Phantasie ganz freien Lauf lassen und wie gesagt gerne das nehmen, was ihr noch zu Hause habt. So habt ihr neben der tollen Wirkung vom Knoblauch auch die kraft der (Wild-) Kräuter im Glas und könnt mit der Knoblauchpaste alle eure Gerichte aufwerten.

Beim Kauf von Knoblauch lege ich großen Wert darauf, dass er in Bio Qualität ist und ausschließlich aus Österreich kommt.
Es kommt immer wieder vor, dass Knoblauch aus China und Co. kommt. Und seinen wir uns mal ehrlich, das muss doch nicht sein, vor allem, wenn er auch bei uns wächst.

Darum schaut beim Kauf lieber zweimal auf das Etikett.

 

Der Knoblauch versorgt euch mit jeder Menge wertvoller Inhaltsstoffe.
Einer der Hauptinhaltsstoffe im Knoblauch ist Allicin.

Dieser Inhaltsstoff ist unter anderem der Grund, wieso Knoblauch so gut für unser Immunsystem ist. Er bekämpft freie Radikale und repariert Schäden an den Zellen.
Außerdem wird ihm nachgesagt, dass er den Alterungsprozess verlangsamt.

Klingt doch super oder?

Das ist aber noch lange nicht alles!

Knoblauch stärkt unser Immunsystem und seine Inhaltsstoffe zerstören schlechte Bakterien in unserem Körper und liefern uns immunstärkende Antioxidantien.

Außerdem stärkt er unser Herz- Kreislaufsystem und kommt unserem Darm sehr zugute, denn er wirkt dort super gegen Darmparasiten.

Hier noch ein paar weitere Inhaltsstoffe von Knoblauch:

Vitamin C, Eisen, Kalium, Calcium, Magnesium, etc..

….Ich glaube ich könnte noch ewig über Knoblauch und seine tollen Eigenschaften sprechen, aber dann kommt ihr nie zum Rezept.

Ich denke es spricht so schon so viel für Knoblauch, dass auch ihr ihn nun bestimmt öfters in euren Alltag miteinbauen werdet, um euch so etwas Gutes zu tun.

Hierfür eignet sich dann perfekt das heutige Rezept.
Ihr braucht  euch nur einmal etwas Zeit zum Knoblauchschälen nehmen und habt dann immer einen Vorrat zum Verwenden in eurem Kühlschrank parat.

Win-win  sozusagen.

Die Knoblauchpaste eignete sich perfekt, um alle Gerichte zu verfeinern.
Egal ob in einer Suppe, einen Eintopf oder aufs Brot.
Auch Saucen, Aufstriche und alle möglichen Gerichte können so mit Knoblauch abgeschmeckt werden.

Damit die Inhaltsstoffe vom Knoblauch erhalten bleiben, sollte er erst am Ende zu den Speisen gegeben werden.

Mit der Paste könnt ihr euch auch im Handumdrehen eine schnelle Sauce zaubern.
(Hierfür einfach ein veganes Jogurt mit etwas Knoblauchpaste und frischen Kräutern sowie Salz und Pfeffer vermischen.)

Außerdem schmeckt die Paste super zum Grillen, z.B.: in der veganen Kräuterbutter, auf dem selbstgemachten Knoblauchbrot oder im Salatdressing.

Ihr seht schon, mit diesem Produkt könnt ihr so viel anfangen.

Die Knoblauchpaste hält sich ziemlich lange im Kühlschrank (mindestens 2 Monate) und ist auch immer ein tolles Geschenk für eure Lieben.

Also nichts wie los.

Viel Freude beim Ausprobieren.
Und wie immer freue ich mich, wenn ihr mir einen Kommentar hinterlasst oder eure Werke mit mir auf Instagram (oder Facebook) teilt.

Eure Stefanie

Knoblauchpaste

Zutaten:

100 g Knoblauch (bio, aus Österreich)

100 g Olivenöl (bio, nativ)

1 TL Salz (z.B.: Steinsalz)

Optional:

1 EL Wild-, oder Küchenkräuter (getrocknet und fein zerkleinert)

Zubereitung

Knoblauch schälen und mit den restlichen Zutaten in einen Zerkleinerer (food processor) geben.
Alles zu einer feinen Paste verarbeiten (Alternativ klappt das bestimmt auch mit dem Pürierstab).

Die Paste in eine sauberes, steriles Glas füllen und beschriften.

Die Knoblauchpaste im Kühlschrank aufbewahren und am besten bald aufbrauchen.

Kommentar hinterlassen