Heute verrate ich euch wie ihr im Handumdrehen aus nur 3 Zutaten eure eigene (Wild)Kräuterbutter herstellen könnt.

Die Butter eignet sich perfekt zum Grillen und verfeinern eurer Gerichte, egal ob Gemüsepfanne, Nudeln, oder sonstiges.

Ich mach mir daher immer gleich eine größere Menge Kräuterbutter und friere sie ein. So habe ich immer eine Portion (Wild)Kräuter zur Hand, um all meine Gerichte aufzuwerten. Übrigens auch eine super Möglichkeit die Kräuter für das ganze Jahr zu konservieren.

Bevor es weiter unten zum Rezept geht möchte ich euch noch ein paar Zeilen über mein neuestes Projekt erzählen, denn seit 2 Monaten bin ich stolze Gartenbesitzerin.

Ihr fragt euch wie ich jetzt wohl auf das komme, aber die (Wild)Kräuter für mein heutiges Rezept kommen alle aus meinem eigenen Garten.
Und wie ich euch schon des Öfteren erzählt habe, ist der eigene Garten die beste Möglichkeit zum Sammeln von Wildkräutern. Mehr Tipps und Tricks für das richtige sammeln von Wildkräutern verrate ich euch übrigens in diesem Beitrag:

Wildkräutersammeln

So nun aber wieder zurück zu meinem neuem Projekt.

Ihr wisst ja, dass ich es liebe mir mein eigenes Gemüse anzubauen. Ich könnte Stunden im Garten verbringen und den Pflanzen beim Wachsen zusehen.

Bis jetzt war das leider nur bedingt möglich, da wir eine Wohnung im ersten Stock, zwar mit großem Balkon aber ohne Garten besitzen. Aber vor Kurzem haben mir meine Schwiegereltern den Traum eines Gartens erfüllt und ich darf mich jetzt um ihren Nachbargarten kümmern und mir dort all meine Träume erfüllen.

Anfangs stand so viel Arbeit am Programm da kam die Coranakrise irgendwie gerade richtig. Mein Mann und ich waren in Kurzarbeit und so hatten wir jede Menge Zeit den alten Garten, der schon seit vielen Jahren stillstand, wieder auf Vordermann zu bringen.

Nach vielen Sunden und jeder Menge harter Arbeit stehe ich nun 2 Monate später in meinem Garten und muss mir die Tränen verkneifen. Der Anblick macht mich einfach glücklich was aus diesem verwahrlosten Garten geworden ist.

Mittlerweile konnte ich schon den ersten Salat, die ersten Radieschen und jede Menge Wild- und Küchenkräuter ernten, die gleich in die heutige vegane Kräuterbutter wanderten.

Anbei stelle ich euch noch ein paar Vorher- Nachherfotos rein damit ihr seht, was wir die letzten Wochen so geleistet haben.

Auch wenn es immer noch einige ecken im Garten gibt wo was zu machen ist, ist es jetzt schon eine wahre Wohlfühloase und ich bin richtig glücklich darüber, mir nun den Großteil meines Gemüses selbst anbauen zu können.

Ein wenig Erfahrung im Gemüseanbau habe ich ja schon, da ich 3 Jahre lang mit einer Freundin gemeinsam immer ein Feld dafür gemietet hatte.

Nun brauche ich dafür aber nur mehr meine Wohnung verlassen und eine selten befahrene Straße überqueren, schon bin ich in meinem eigenen grünen Reich.

Auf diesem Weg möchte ich mich nochmals bei meinem Mann bedanken, der mir geduldig all meine Wünsche erfüllt hat und mir im Garten tatkräftig unter die Arme greift.

Damit ich mich nicht ständig bücken muss haben wir 2 selbstgemachte Hochbeete gebaut, die eine wild aufgegangenen Hagebutte im Garten flankieren. Auch ein eigenes kleines „Tomatenhaus“ für eine sonnengereifte Tomatenvielfalt ging sich mit dem restlichen Holz aus.  Alte Hecken haben wir gegen Himbeeren, Brommeeren und Ribiselsträucher ersetzt und die kleine „Apfelbaumplantage“ hinterm Gartenhaus errichtet.

Die Liste wäre zu lang um all die arbeiten und Projekte der letzten 2 Monate aufzuzählen aber Bilder sagen mehr als 1000 Worte.

Danke nochmals an meinen großartigen Mann. <3

Bevor die Fotos aus unserm Garten kommen hier noch das Rezept für die vegane (Wild-) Kräuterbutter

Kräuterbutter

Zutaten:

250 g (vegane) Butter (z.B.: Alsan bio oder Flora Plant)

2-3 TL (Kräuter-) Salz

2 Hände voll kleingeschnittener Kräuter (Wild- oder Küchenkräuter)

Wer will kann außerdem noch 1-2 Knoblauchzehen hinzufügen.

Zubereitung

Die zimmerwarme Butter sowie die kleingeschnittenen Kräuter mit dem Salz in eine Schüssel geben und mit dem Mixer alles gut verrühren. (Hierfür könnt ihr auch eine Gabel oder einen Schneebesen verwenden). Wer will kann dem Ganzen noch etwas kleingehackten Knoblauch beifügen.

Die fertige Butter auf ein Backpapier geben und zu einer langen „Wurst“ rollen.
Das Ganze wandert dann in den Tiefkühler und kann nach Bedarf herausgeholt werden. Dann einfach die benötigte Menge abschneiden und den Rest wieder zurück in den Tiefkühler geben.

Comments (1)

Liebe Steffi, da habt ihr ja ein kleines Wunder vollbracht 🙂
Unglaublich was der Wille zum Projekt und die Liebe zur Umsetzung aus einem öden Fleck machen können.
Ich freue mich für Dich, dass Du einen großen Traum verwirklichen konntest 🙂

Weiterhin viel Freude wünscht Dir Geli

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