Heute am Tag 3 der Löwenzahn-Woche verrate ich euch das Rezept für den veganen Löwenzahnhonig, den viele von euch schon sehnsüchtig erwarten.

Soviel sei vorab schon mal verraten: Nachmachen lohnt sich!
Auch wenn das Honigmachen ein wenig Zeit in Anspruch nimmt ist es den Aufwand allemal wert.

Der vegane Honigersatz schmeckt sowas von lecker und hat eine karamellähnliche Note.
Egal ob aufs Brot, zum Süßen von Müsli, Tee und Co., oder ein kleiner Löffel voll bei Halskratzen; der Honig eignet sich für so viel und besteht aus nur wenigen Zutaten.

Im gestrigen Blogbeitrag habe ich euch schon erklärt, was ihr beim Sammeln (vor allem der Blüten) beachten solltet und wie ihr daraus den Löwenzahnsirup herstellt.

Das tolle am Rezept für den Sirup oder Honig ist, dass es das gleiche, mit nur einem kleinen Unterschied ist. Um aus dem Sirup Honig zu machen müsst ihr das Ganze einfach länger am Herd stehen lassen und immer wieder aufrühren.

So einfach könnt ihr aus nur einem Rezept gleich 2 Sachen herstellen, ist das nicht toll?

Bevor ihr loslegt könnt ihr in dem Beitrag von gestern nochmals das wichtigste zum Sammeln der Löwenzahnblüten sowie das Rezept für den Sirup nachlesen.

 Löwenzahnwoche Tag 2: Löwenzahnsirup & alles rund um das Sammeln von Wildkräutern

 

Am ersten Tag der Löwenzahnwoche habe ich euch gezeigt wie ihr falsche Kapern aus Löwenzahnknospen zubereiten könnt und euch alles rund um den Löwenzahn verraten (Erkennungsmerkmale, Inhaltsstoffe, ….)

Wenn ihr euch beim Sammeln noch unsicher seid oder mehr über den Löwenzahn wissen wollt geht es hier nochmals zum Beitrag von Tag 1.

Löwenzahn-Woche Tag 1 & Löwenzahnkapern

 

Für alle die gleich mit dem Löwenzahnhonig loslegen wollen das wichtigste nochmals kurz zusammen gefasst:

Sammelt die Blüten an einen sonnigen trockenen Tag (am besten um die Mittagszeit).
Die Blüten vor dem verwenden nicht waschen, denn sonst gehen viele wertvolle Inhaltsstoffe verloren.
Am besten legt ihr die Blüten im Freien (Schatten) auf einem sauberen Geschirrtuch auf und deckt dieses mit einem weiteren Tuch zu. So können alle Insekten die sich noch in den Blüten verstecken heraus kriechen.

Außerdem:

Bitte nur das sammeln was ihr auch wirklich 100% sicher kennt und nur so viel mitnehmen wie ihr auch wirklich benötigt!!

Lasst genug für Bienen, Insekten und Co. stehen und sammelt nicht alles an einem Ort.
Auch der Sammelort sollte gut gewählt werden, vermeidet überdüngte und belastete Wiesen.
(mehr dazu hier) .

Nun wünsche ich euch viel Freude mit dem 3. Rezept in der Löwenzahnwoche.

Löwenzahnhonig

Zutaten für ca. 4 Gläser:

5 Hände voll Löwenzahnköpfe (1 Hand voll sind bei mir ca. 12-15 Köpfe)

2 L Wasser

2 Bio Zitrone

1 kg Zucker

Zubereitung

Die gelben Löwenzahnblüten aus den Köpfen zupfen und mit dem Wasser in einen Topf geben.
Das Ganze für 5-10  Minuten zugedeckt leicht köcheln lassen.

Eine Zitrone in Scheiben schneiden sowie den Saft der 2. Zitrone zum Löwenzahnsud geben.
Nun soll der „Tee“  für mindestens 4h  (am besten über Nacht) ziehen.

Alles durch einen Sieb oder ein Baumwolltuch abseihen und am Herd erwärmen.

Den Zucker zugeben und für etwa 45-60 Minuten kochen lassen, dabei immer wieder gut aufrühren.

Nach und nach verdunstet das Wasser und der Honig nimmt seine Farbe und Konsistenz an (etwas Geduld ist dabei gefragt).

Nach ca. 45 Minuten ist der Honig fertig und kann in saubere Gläser abgefüllt werden.

Tipp: um zu testen, ob der Honig die perfekte Konsistenz hat, einfach etwas vom Honig zum Abkühlen auf einen Teller geben.

Hier findet ihr noch das Rezept für das selbstgemachte Saatenknäckebrot , das super zum veganen Honig passt.

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